Sunday, 20 May 2012
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Energie aus der Region: Holzhackschnitzel
Hackgut vereint regionale Wertschöpfung, kostengünstige Wärmebereitstellung und den Komfort einer automatischen Feuerungsanlagein einem
Für die Herstellung von Hackgut eignen sich alle Arten von naturbelassenem Restholz, wie z. B. sturmgeschädigtes Holz, Schwarten, Äste und Abfälle von Zimmereien und Tischlereien.

Produktion und Vertrieb von Hackgut übernehmen hauptsächlich Landwirte aus der Region, die das Holz nach einer mehrmonatigen Trockenphase aufhacken und zustellen. Sorgsame Verarbeitung und Trocknung ermöglichen optimale Lagerfähigkeit und störungsfreien Heizungsbetrieb mit geringem Ascheanfall und niedrigen
Emissionen.

Verschiedene Qualitäten von Holzhackschnitzeln:
feine Laubholz-Hackschnitzel (oben) und grobe Nadelholz-Hackschnitzel Bild: F. Gerlach

Umweltverträgliche Hackschnitzelanlagen

Hackschnitzelheizanlagen gelten im Vergleich zu Heizanlagen für fossile Brennstoffe als umweltverträglich. Die Menge an CO2, die bei der Verbrennung von Hackschnitzeln freigesetzt wird, entspricht genau der Menge CO2, die beim Wachstum der Hölzer in diesen eingebunden wurde. Auch bei Einberechnung der CO2-Freisetzung durch Waldbewirtschaftung, Transporte, Aufbereitung, Stromverbrauch der Heizung usw. erzeugen Hackschnitzel bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung deutlich weniger klimarelevante Emissionen als fossile Energieträger. Der CO2-Ausstoß von Holzhackschnitzel beträgt etwa 35 g/kWh, bei Heizöl liegt der Wert bei 303 g/kWh.

Durch den Einsatz des biogenen Energieträgers Holzhackschnitzel wird die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert. Zudem kann im Unterschied zu fossilen Brennstoffen bei der Nutzung von Holzhackschnitzeln auf regional erzeugte Brennstoffe zurückgegriffen werden. Die Ausgaben für den Brennstoff bleiben dann weitgehend in der eigenen Region und erhöhen dort die Wertschöpfung.

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